Mitarbeitergewinnung · Handwerk · Ortenau

Mitarbeitergewinnung im Handwerk: Recruitingvideos aus deinem Betrieb

Mitarbeitergewinnung über Social Media funktioniert im Handwerk anders als eine Stellenanzeige: Kurze Videos aus dem Betrieb werden über Instagram und Facebook gezielt Menschen in der Region gezeigt: denen, die aktiv suchen, und denen, die offen für einen Wechsel wären. Social Lift sitzt in Lahr im Ortenaukreis. Umgesetzt haben wir das unter anderem für die Zimmerei von Michael Hellmuth.

Menschen in deiner Region Gesponsert Neue Kontaktanfrage Interesse an der Stelle
Vom Video in der Region zur ersten Kontaktanfrage
Reichweite der Anzeige Gesucht (m/w/d) die meisten gehen vorbei

Warum die klassische Stellenanzeige oft nicht mehr reicht

Eine Stellenanzeige erreicht vor allem Menschen, die gerade aktiv suchen. Im Handwerk sind gute Leute aber oft bereits angestellt. Genau bei diesen Menschen musst du trotzdem sichtbar werden.

  1. Die Anzeige wartet darauf, gefunden zu werden. Sie geht nicht aktiv zu den richtigen Leuten.

  2. Gute Fachkräfte sind oft nicht auf Jobsuche, aber trotzdem offen für einen Wechsel.

  3. Ein Text beschreibt eine Stelle. Er zeigt nicht, wie der Betrieb wirklich arbeitet.

Was ist ein Recruitingvideo, und was zeigt es?

Ein Recruitingvideo ist ein kurzes Video aus dem eigenen Betrieb, das zeigt, wie dort gearbeitet wird und wer im Team steht. Der Blick hinter das Werkstatttor: Baustelle, Maschinen, Kollegen, Feierabend. Gedreht wird an einem normalen Arbeitstag. Ein Imagefilm richtet sich an Kunden, ein Recruitingvideo an mögliche Kollegen.

In der Agentursprache heißt das Personalmarketing oder Employer Branding. Gemeint ist beides Mal dasselbe: Der Betrieb zeigt sich als Arbeitgeber, bevor überhaupt jemand eine Stelle sucht. Für einen Handwerksbetrieb heißt es schlicht, dass die Leute in der Region wissen, wie es bei dir aussieht und wer bei dir arbeitet.

Es erreicht auch die Zufriedenen

Eine Anzeige findet nur, wer sucht. Ein Video im Feed erreicht beide: die, die gerade suchen, und die, die eigentlich zufrieden sind. Auch dort sitzen gute Leute.

Der Betrieb zeigt sich selbst

Man sieht die Halle, die Baustelle und die Leute. Wer sich bewirbt, weiß vorher, wo er landet und mit wem er arbeitet.

Bewerbung per Nachricht

Die erste Kontaktaufnahme ist eine Nachricht. Das senkt die Hürde genau bei den Leuten, die sich sonst gar nicht erst melden würden.

Aus der Praxis

Vier neue Fachkräfte mit Recruitingvideos aus dem eigenen Betrieb.

Für die Zimmerei Michael Hellmuth entstand an einem Drehtag eine Reihe kurzer Recruitingvideos. Anschließend liefen sie regional über Meta, verbunden mit einer eigenen Zielseite.

Michael Hellmuth, Inhaber der Zimmerei
Michael Hellmuth · Zimmerei Zimmerei Hellmuth auf Instagram

Ein Ergebnis aus dieser Kampagne, keine Zusage: Region, Gewerk und Angebot entscheiden mit.

Eine Stelle ist gerade offen? Offene Stelle besprechen

Die Vorstellung: Person und Betrieb kennenlernen.

Stellenanzeige oder Social Recruiting: Was bringt was?

Beides hat seinen Platz. Die Stellenanzeige ist der kürzere Weg, wenn jemand ohnehin schon sucht und nur noch den passenden Betrieb braucht. Social Recruiting, also Recruiting über Social Media, ist der längere Weg, dafür erreicht es Menschen, die gar nicht suchen. Wer beides nutzt, hat die größere Auswahl.

Was die Stellenanzeige kann

  • Sie trifft die, die gerade suchen. Wer sich ohnehin verändern will, schaut auf Portalen nach. Dort ist die Anzeige genau richtig.
  • Sie ist schnell draußen. Text schreiben, schalten, fertig.
  • Sie liefert die harten Fakten. Stelle, Ort, Anforderungen, Arbeitszeiten. Das gehört sauber aufgeschrieben.
  • Sie wirkt genau so lange, wie sie läuft. Ist die Anzeige abgelaufen, ist der Betrieb wieder unsichtbar.

Was Social Recruiting kann

  • Es erreicht Suchende und Nicht-Suchende. Die Videos laufen im Feed. Dafür muss niemand vorher auf die Idee kommen, sich zu bewerben.
  • Es zeigt, wie es bei dir aussieht. Team, Maschinen, Ablauf. Das ist der Teil, den ein Text nie transportiert.
  • Die Videos bleiben online. Sie arbeiten weiter, auch wenn im Moment keine Stelle offen ist.
  • Der Weg zur Bewerbung ist kurz. Eine Nachricht genügt. Wer die Arbeit vorher gesehen hat, meldet sich eher.

In der Praxis läuft beides parallel: Die Anzeige holt ab, wer gerade sucht. Die Videos sorgen dafür, dass dein Betrieb bei den anderen überhaupt erst auftaucht.

Azubis schauen sich den Betrieb an, bevor sie sich bewerben.

Jugendliche wollen vor der Bewerbung sehen, wie der Betrieb, das Team und der Arbeitsalltag wirklich aussehen. Genau darum geht es beim Ausbildungsmarketing: Der Betrieb steht im Vordergrund, die freie Stelle kommt danach. Am glaubwürdigsten erzählt das ein Azubi aus dem eigenen Betrieb, nicht der Chef.

  1. 1
    Ein Azubi zeigt seinen echten Arbeitstag

    Kurze Szenen aus Werkstatt, Baustelle, Berufsschule oder Team.

  2. 2
    Jugendliche sehen das Video auf Instagram oder TikTok

    Nicht erst dann, wenn sie aktiv nach einer Ausbildung suchen.

  3. 3
    Betrieb und Ausbildung werden greifbar

    Arbeitsplatz, Menschen und Stimmung werden sichtbar.

  4. 4
    Der Kontakt bleibt einfach

    Eine Nachricht oder ein kurzes Formular genügt.

Nicht erst vier Wochen vor Ausbildungsbeginn anfangen. Wer früh sichtbar ist, bleibt bei Jugendlichen und Eltern im Kopf.

Ein Tag im Betrieb. Material für 2 bis 3 Monate.

Wir filmen direkt dort, wo ohnehin gearbeitet wird. Ohne großes Filmteam und ohne aufwendigen Aufbau. Innerhalb von vier bis acht Stunden entsteht das Material für mehrere Recruitingvideos.

4–8 Stunden

Dauer eines Drehtags.

Im laufenden Betrieb

Gefilmt wird bei echten Arbeiten, Abläufen und Gesprächen.

Mehrere Wochen Material

Aus einem Termin entstehen verschiedene Videos und Anzeigenvarianten.

  1. Vorbereiten

    Themen, offene Stellen und geeignete Szenen werden vorab abgestimmt.

  2. Filmen

    Wir begleiten den normalen Arbeitstag und führen die Beteiligten verständlich durch die Aufnahmen.

  3. Weiterverarbeiten

    Aus dem Material entstehen kurze Recruitingvideos für Social Media und Werbeanzeigen.

Ablauf eines Drehtags ansehen

ab2.000 €

Social Recruiting kostet ab 2.000 € im Monat, dazu kommt dein Werbebudget. Enthalten sind Drehtag, Videos, das Schalten der Anzeigen, Zielseite und Auswertung.

Alle Preise ansehen

Die häufigsten Fragen zum Video‑Recruiting

Was ist der Unterschied zwischen Stellenanzeige und Social Recruiting?

Eine Stellenanzeige erreicht Menschen, die aktiv suchen. Social Recruiting erreicht beide: gezielt die, die gerade suchen, und zusätzlich die, die nicht suchen, weil die Videos im Feed auftauchen statt auf einem Jobportal. Die Anzeige beschreibt die Stelle, das Video zeigt den Betrieb. In der Praxis schließt das eine das andere nicht aus.

Muss der Chef im Recruitingvideo selbst sprechen?

Nein. Am besten wirken die Mitarbeiter, die den Job tatsächlich machen. Wer sich bewirbt, will sehen, mit wem er künftig arbeiten würde. Niemand muss dafür Texte auswendig lernen, zwei bis drei Sätze in eigenen Worten reichen. Wer nicht gefilmt werden will, wird nicht gefilmt, das fragen wir vorher ab. Und auch ganz ohne Gesichter geht es: Hände, Maschinen, Baustelle, Text im Bild.

Wie schnell kann ich mit Bewerbungen rechnen?

Eine pauschale Zusage wäre unseriös. Es hängt davon ab, wie bekannt der Betrieb in seiner Region schon ist, welcher Beruf gesucht wird und wie viele Betriebe in der Nähe dieselben Leute suchen. Als Anhaltspunkt: Bei der Zimmerei Hellmuth kamen die vier Einstellungen innerhalb von zweieinhalb Monaten Kampagnenlaufzeit zustande. Was für deinen Fall realistisch ist, sagen wir im Erstgespräch.

Habt ihr Beispiele für Recruiting-Videos?

Ja. Die Case Study zur Zimmerei Hellmuth zeigt die Videos, die dort tatsächlich gelaufen sind. Weitere Beispiele aus anderen Betrieben findest du im Videobereich auf der Startseite und auf den Projektseiten. Was dort läuft, ist genau das, was die Betriebe bekommen haben.

Funktioniert das auch für Azubis?

Ja. Für die Azubi-Gewinnung zeigt ein Azubi aus dem eigenen Betrieb seinen echten Arbeitsalltag. Jugendliche sehen die Videos auf Instagram oder TikTok, bevor sie aktiv nach einer Ausbildung suchen.

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Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir auf dein Ziel, deinen Betrieb und die vorhandenen Möglichkeiten. Danach siehst du klarer, was bei dir Priorität hat und was du dir sparen kannst.

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